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Pornografische Darstellungen, z.B. in Form von Porno Bildern, auch explizite Darstellungen der Geschlechtsorgane, wie zum Beispiel der Brüste, des Penis oder der Fotze, sind keine Erfindung des 20. Jahrhunderts, sondern reichen bis in vorantike Zeiten zurück. Auf Wandbildern im alten Rom und auf antiken griechischen Vasen finden sich derartige Motive. Auch in anderen Teilen der Welt haben Darstellungen von Muschis und Titten auf Porno-Bildern eine lange Tradition, ein Beispiel ist die Keramik der Mochica im antiken Peru, die noch heute Vorbild für so manche langbeinige Schlampe ist, die sich gerade lasziv in ihrem String Tanga vor der Kamera räkelt. Seit der Renaissancezeit und vor allem im 18. Jahrhundert wurden Sexbilder in Form von Kupferstichen verbreitet. Die subjektive Auffassung, was als Pornobild gilt, hat sich seit der Renaissance im Übergang der Stil-Epochen nicht unerheblich verändert, ebenso die Konvention, was noch sittlich und ästhetisch als darstellbar gerechtfertigt erscheint. Heute ist ja quasi alles erlaubt, was nicht verboten ist, teilweise kursieren gar Fotos auf denen es junge Mädchen mit Hunden treiben. Seit der Erfindung der Fotografie im 19. Jahrhundert gibt es Fotos mit pornografischen Motiven, wie. z.B. nackte Girls, Frauen beim Sex, Lesben beim gegenseitigen Abschlecken oder Fette Weiber mit gespreizten Beinen. Die Legalisierung von Porno Bildern fand in Deutschland erst nach dem Zweiten Weltkrieg statt.
Von feministischer Seite (Catherine MacKinnon, Andrea Dworkin, Alicia Schwarzer und wie diese kleinen vernachlässigten Biester noch alle heissen) werden Pornobilder kritisiert, in der Frauen als passives Objekt männlicher sexueller Begierden statt als aktives Subjekt dargestellt werden. Diese Art Bilder soll mit der sogenannten PorNO-Kampagne bekämpft werden. Die meisten Männer sehen Frauen allerdings ebenfalls lieber aktiv an einem steifen Schwanz saugen, als passiv in der Ecke herumliegen. Ebenfalls mit Besorgnis wird die Darstellung von Frauen als stets sexwillige Personen betrachtet, die bereitwillig auf die Knie gehen und am Schwanz zu saugen beginnen bzw. die mit jedermann und sofort und ohne Umschweife ficken wollen. Besorgnis hin oder her, welche Frau kann schon widerstehen, wenn sie mal von einem Meister seines Faches ordentlich den Verstand aus dem Kopf gevögelt bekommt.
Pornobilder stellen Sexualität realitätsfern dar und „machen so die Sexualität kaputt“ so die Möchtegern-Emanzen. Umgekehrt wird aber auch der Mann zum Lustobjekt der Frau. Ferner übersieht diese oft universell formulierte Kritik an Sex Bildern die enorme Bandbreite pornografischer Angebote, sowohl innerhalb heterosexuell orientierer Pornobilder als auch was homo- oder bisexuelle Neigungen betrifft. Jede Muschi ist nun mal anders. Und Titten gibt es zum Glück auch auch grosse, kleine usw. Die These, dass Sexbilder generell patriarchale Machtstrukturen darstellen und installieren, ist deshalb nicht nur eher unwahrscheinlich sondern komplett abzulehnen und zugunsten einer differenzierteren Analyse und Kritik erotischer Darstellungsstrategien von ausgelebter Sexualität mit nackten Girls zu ersetzen. So konstatiert die amerikanische Vertreterin der Queer Theory Gayle Rubin, dass die feministische Kritik an Pornobildern traditionelle normative Vorstellungen von Sexualität reproduziert, nach denen – gleich einem Dominoeffekt – jegliche Toleranz gegenüber mehr oder weniger Titten zu katastrophalen gesellschaftlichen Wirkungen führe. Wendy Brown kritisiert das Frauenbild der amerikanischen Antipornoaktivistin Catherine MacKinnon als essentialistisch.
Sex Bilder
In den 1950er Jahren herrschte bezüglich der Sex Bilder eine eigenwillige Doppelmoral. Einerseits traten in Film und Fernsehen sogenannte „Sexbomben“ wie Jayne Mansfield, Marilyn Monroe und Ava Gardner auf. Auch wurde in dieser Zeit das Pin-Up erfunden und die Zeitschrift Playboy gegründet. Andererseits wurde Hildegard Knef heftig kritisiert, als sie sich in dem Film Die Sünderin für einen kurzen Moment wie auf Sexbildern üblich „oben ohne“ sehen ließ, und Sexualforscher A.C. Kinsey erhielt für seine Arbeiten Morddrohungen. Homosexuelle Sex Bilder werden am Ende des 20. Jahrhunderts gesellschaftsfähig. Erst ab der Mitte der 1960er Jahr wurde die Scheinmoral aufgegeben, die sexuelle Revolution brachte auch ein anderes Verhältnis zur Sex Bildern hervor. Plötzlich waren die Frauen einfach nur nackt und zeigten willig und ungeniert ihre Möpse in die Kamera. Bis man allerdings endlich auch Bilder vom Ficken zu sehen bekam dauerte es noch ein wenig.
Das Bemühen um eine Befreiung der Pornobilder von Schlüpfrigkeiten führte zu einer kühlen und puristische Erotik-Welle, in der Models wie Twiggy oder Schauspielerinnen wie Audrey Hepburn zu Stars wurden. Die neugegründeten Frauenverbände schwankten zwischen der Forderung eines Verbots jeglicher kostenloser Sexbilder und dem offenen Umgang mit gelebter Erotik („freie Liebe“) hin und her. Künstlerinnen wie Valie Export setzten auf offene Konfrontation. Sie kreierte das „Tapp- und Tastkino“, indem sie sich eine mit einem Tuch verhängte Box vor die nackte Brust schnallte und Menschen ihre Brüste fühlen ließ. Die endgültige Befreiung der geilen Porno Bilder und die Auseinandersetzung mit gratis Sex Bildern als einer anerkannten Kunstform brachte die Film- und Fototechnik. Die ersten Ausstellungen, die sich speziell mit Porno beschäftigten, fanden 1968 in Skandinavien statt.
Durch die Idee der totalen sexuellen Befreiung und der freien Liebe herrschte in den 1970er ein regelrechter Boom von Sexbildern, Livecams, Pornobildern, Sex Videos. Man versuchte filmische Handlung und offen sexuelle Szenen aufwending miteinander zu verbinden. Anspruchsvolle Kulissen und teures 35mm Filmmaterial hievten Porno Videos für kurze Zeit auf ein sehr hohes Niveau. In den 1990ern kamen neue erotische Impulse von der Schwulen- und Lesbenbewegung, die in dieser Zeit eine ganz neue Anerkennung in der Gesellschaft erfuhr. Diese Einflüsse wirken bis heute nach: Homosexualität gilt in bestimmten Kreisen als schick. Hiervon inspiriert kreierte David Beckham zusammen mit seiner Frau Victoria die erotische Vorlage des „Metrosexuellen“, welches bei manchen Menschen als ein erotisches Schönheitsideal des beginnenden 21. Jahrhunderts gilt.